Was Sie beim Zubereiten Ihrer Gans beachten sollten!

Aus meiner Praxis möchte ich mir erlauben einige Zubereitungshinweise zu geben.

 

Vorbereitung:

Innereien aus der Gans nehmen.

Gänsehals von Gans trennen.

Flügelenden (die zwei letzten Glieder) abtrennen um gleichmäßiges Garen und Bräunen zu erreichen.

Im Innern der Gans befinden sich seitlich zwei Fettpolster die von Hand leicht herausnehmbar sind. Ich lege dieses Fett auf den Boden des Gänsebräters und gebe dann die vorbereitete Gans mit der Brustseite nach unten in den Bräter – dadurch erspare ich mir jeden Zusatz von Wasser und habe das gesamte Gänsefett im ausgekochten Zustand für Brotaufstrich oder für das Anbraten von Kartoffeln oder Gemüse zur Verfügung.

Gans Innen salzen, pfeffern mit Beifuss würzen und gegebenenfalls füllen.

 

Braten:

Je nach Größe der Gans sollte die Bratzeit bemessen werden. Bei 4 Kilo 3,5 Stunden, bei 5 Kilo 4,0 Stunden.

Ist die Gans ungefüllt, verkürzt sich die Bratzeit bis zu einer halben Stunde.

Die Brattemperatur beträgt bei Ober- und Unterhitze 200 ° C. Ich halte es für sehr wichtig, dass die Gans über die erste Hälfte der Bratzeit abgedeckt ist. Dadurch wird sie von innen her gar, wird nicht zu früh gebräunt und lässt sich beim Transchieren leicht von den Knochen lösen.

Nach der halben Bratzeit wird der Deckel oder eventuell die Silberfolie heruntergenommen und der Gänserücken mit kaltem Salzwasser oder Bier mit Salz bepinselt. Dadurch bekommt die Gans eine grosse Haut. Nach einer dreiviertel Stunde wird die Gans aus dem Bräter genommen und mit der Brustseite nach oben entweder auf den Bräterdeckel oder auf ein Backblech gelegt. Nun wird auch die Brustseite mit Salzwasser oder Bier bestrichen. Damit die dünnhäutigen Schenkel nicht zu trocken werden, nehme ich die gekochte Haut vom Gänsehals und lege sie auf die Schenkel.

Übergießen oder einstechen der Gans ist nicht nötig.

 

Soße:

Um eine schmackhafte und ausrechend Soße zu erhalten kocht man den Magen, die Flügel, den Hals und Gemüse. Zusammen mit dem Bratenfond aus dem Bräter wird die Soße zubereitet.

 

Transchieren:

Das Fleisch haftet nicht mehr an den Knochen. Die Gans kann in 8 – 10 Portionen portioniert werden. Eine Brustseite ergibt 2 Portionen, ein großer Schenkel ergibt 2 Portionen und der Flügel gibt eine Portion. Der Rücken hat sehr wenig Fleisch.

 

Beilagen:

Rotkraut wird gerne als Gemüse zur Gans serviert. Als Besonderheit empfehle ich Ihnen ein kleines Glas eingemachte Kürbisse oder Heidelbeeren unter das Rotkraut zu mischen.

 

Beim Gänseessen wünsche ich Ihnen einen guten Appetit!

 

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zu den Rezepten:

Tag der offenen Tür            am 14. und 15.09.2019 jeweils von 10 bis 18 Uhr

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